Nagomi, die Balance der fünf Geschmäcker und die Wertschätzung der Patina im Stahl: Wie japanische Philosophie das Kochen und den Umgang mit den Werkzeugen prägt.


Nagomi, die Balance der fünf Geschmäcker und die Wertschätzung der Patina im Stahl: Wie japanische Philosophie das Kochen und den Umgang mit den Werkzeugen prägt.

Prototypen, Verpackung und ein Perfektionismus, der an Unvernunft grenzt: Warum aus Japana im Januar 2022 Oishya wurde und was in jeder Holzkiste steckt.

Nigiri mit den Fingern, Sojasoße auf die Fischseite statt auf den Reis: die Etikette, die aus einem Sushi-Abend fürs erste Mal ein respektvolles Erlebnis macht.

Von den Te-Kampfkünsten Okinawas bis zu Gichin Funakoshi, der die leere Hand aufs Festland brachte: Geschichte, Philosophie und der Weg von Kata und Kumite.

Statt einer Unterschrift ein geschnitztes Siegel: Jedes Echtheitszertifikat der Sakai-Kyuba-Messer trägt ein Hanko. Woher die Tradition stammt und was sie bedeutet.

Kämpfende Samurai-Frauen zieren die Sakai-Kyuba-Box: Künstlerin Eva verwob die onna-bugeisha, Hokusais Welle und das Oishya-Kamon zu einem Motiv.

Heiße Ramen, Curry und frisch frittiertes Tempura – alles aus dem Automaten. Japans Restaurant-Automaten zeigen, wie eng Technik und Esskultur verschmelzen.

Kleine Schritte statt großer Sprünge: Kaizen entstand im Nachkriegsjapan aus den Ideen von Deming und Juran – und prägt bis heute jedes Messer von Oishya.

Warum die Klinge des japanischen Katana gebogen ist und welche metallurgischen und strategischen Gründe hinter dieser Form stecken.

Nirgends leben Menschen länger als auf Okinawa. Die Küche der Inselgruppe verbindet Ryukyu-Erbe, chinesische Techniken und amerikanische Einflüsse wie den Taco-Reis.

Die appetitlich wirkenden Gerichte in japanischen Schaufenstern sind keine echten Speisen: Geschichte und Handwerk der Shokuhin Sampuru, entstanden im frühen 20. Jahrhundert.

Nagomi bedeutet Harmonie und Gleichgewicht. Wie sich dieses japanische Ideal auf Wohnräume, Beziehungen und sogar die Zubereitung einer Mahlzeit überträgt.

Spitz zulaufend in Japan, robust in China, aus Metall in Korea: Essstäbchen verraten über Form, Material und Etikette viel über ihre jeweilige Kultur.

Damaszener Stahl mit seinem Wellenmuster stammt aus dem Nahen Osten und reicht bis etwa 300 n. Chr. zurück. Über Geschichte, Mythos und modernes Comeback.

Nirgends leben so viele Hundertjährige wie auf Okinawa. Was die pflanzenbasierte Inselküche und der besondere Lebensstil damit zu tun haben.

Sushi ist nur der Anfang: Ramen, Soba, Tempura und Yakitori, dazu die japanische Besessenheit von Frische, Saison und Umami – von Tokio bis Hokkaido.

Sauer, bitter, salzig, süß – und dann? Kikunae Ikeda beschrieb Anfang des 20. Jahrhunderts Umami als fünften Grundgeschmack und widerlegte damit eine antike Annahme.

Die runde rote Puppe ohne Pupillen ist Bodhidharma nachempfunden, dem Begründer des Zen. Woher der Daruma stammt und wie er als Talisman für Ausdauer dient.

Warum stehen Sie morgens auf? Ikigai, Kaizen und Wabi-Sabi: zehn japanische Denkweisen, die den Blick auf Alltag, Arbeit und Zufriedenheit verändern.

Vom verschmähten Mitbringsel Commodore Perrys bis zur Yamazaki-Destillerie, wie japanischer Whisky zur viertgrößten Produktion der Welt aufstieg.

Sich in der Öffentlichkeit die Nase zu putzen gilt als grober Fauxpas: verbeugen statt Händeschütteln und weitere Gewohnheiten, die im japanischen Berufsalltag zählen.

Wer zehn Minuten zu früh erscheint und eifrig mitschreibt, macht vieles richtig: die ungeschriebenen Regeln japanischer Geschäftstreffen, von der Sitzordnung bis zum Vertrag.

Wie man sich in der japanischen Geschäftswelt kleidet und welche Erwartungen es bei Business-Kleidung und Auftreten zu beachten gilt.

Eine vergessene Visitenkarte gilt in Japan fast als Affront: mit beiden Händen überreichen, respektvoll entgegennehmen und mindestens 100 Stück pro Reisewoche einpacken.

Begrüßung und Verbeugung in der japanischen Business-Etikette und wie der richtige Gruß über den ersten Eindruck entscheidet.

Die wichtigsten Regeln der japanischen Business-Etikette und welche Fehler im Umgang mit Geschäftspartnern als unhöflich gelten.

Die japanische Teezeremonie als gelebte Zen-Philosophie, von der Bedeutung des Matcha bis zu den choreografierten Schritten rund um die Gäste.

Die Onna-bugeisha waren Japans weibliche Samurai. Von Kaiserin Jingu bis Tomoe Gozen kämpften sie ebenso furchtlos wie ihre männlichen Gegenüber.

Kumihimo ist die japanische Kunst des Seidenflechtens. Die geflochtenen Schnüre hielten einst Kimono-Gürtel und ganze Samurai-Rüstungen zusammen.

In Japan zählt beim Schenken die Geste mehr als der Preis. Ein Blick auf Anlässe, Gegengeschenke und die Etikette im geschäftlichen Umgang.